Mittwoch, 28. Dezember 2011
Eines muss man den Entwicklern von Grml lassen. Die Codenamen ihrer Distributionsversionen sind immer wieder klasse. So erblickte kurz vor Weihnachten Knecht Rootrecht das Licht der Welt und kann sich nun zu seinen Geschwistern Dioptrienotto, Schluchtenscheisser, Eierspass usw. gesellen.
Grml ist eine Linux-Distribution, welche auf Debian Testing basiert, die für Systemrettungen und -verwaltungen eingesetzt wird. Eine Installation ist möglich, allerdings liegt der Schwerpunkt auf der Live-Distribution, da man auf Rechner, die Probleme machen, nicht mal eben ein Betriebssystem installieren kann. Neuerungen sind z. B. EFI Boot von CDs und USB-Sticks (nur bei der 64Bit-Version) und die Verwendung von Fluxbox.
Beim Booten werden anonyme Statistiken erstellt und an die Entwickler gesendet. Dies kann mit der Bootoption "nostats" verhindert werden.
Genauere Informationen zu Knecht Rootrecht findet man unter http://grml.org/changelogs/README-grml-2011.12/
Donnerstag, 30. Juni 2011
Ich bin mal wieder auf ein Projekt gestoßen, dass es meiner Meinung nach wert ist, dass man dafür die Werbetrommel rührt.
Dann fange ich mal damit an. Smörebröd smörebröd, röm töm töm töm...
Unter http://dotshare.it hat man seit ein paar Tagen die Möglichkeit Konfigurationsdateien zu diversen Linuxpaketen wie der ZSH, conky oder vim anzusehen und somit abzukupfern. Oder man kann auch seine eigenen Konfigurationsdateien zur Verfügung stellen. Auch wenn es so eine Seite schon einmal gab (komme nur leider nicht auf die Adresse), so finde ich die Idee gut. Mal sehen wie sich das ganze entwickelt.
Donnerstag, 10. Juni 2010
Wie unter http://blog.operation-tunnelbau.de/archives/35-Mandriva-ist-tot.-Lang-lebe-Arch-Linux-und-Mandriva-in-der-Box.html nachzulesen, habe ich mein Moneyplex-Problem gelöst. Und schwupps habe ich schon wieder das nächste an der Backe. Ich kann unter Arch nicht mehr brennen. Weder CD noch DVD. Scheinbar bin ich aber nicht alleine. Unter http://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=98288 gibt es haargenau die gleichen Probleme. Sogar der Brenner ist gleich. Scheinbar ist das aber kein Arch-Problem, da z. B. bei Ubuntubenutzern die gleichen Probleme aufgetreten sind. Ich bin mir absolut nicht sicher, aber eventuell hat Kernel 2.6.33 etwas damit zu tun. Denn erst nach der Installation von selbigem traten die Probleme auf. Am Brenner an sich liegt es nicht, da er unter W7 einwandfrei funktioniert.
Na mal abwarten was dabei herauskommt. Sollte jemand eine Lösung haben, bitte melden.
Donnerstag, 13. Mai 2010
Heute hat mich mal wieder der Hafer gestochen und ich habe mir spontan mal die aktuelle Version von Arch Linux unter VirtualBox installiert. Gefühlt zum 10 mal. Was auch in Wirklichkeit zutreffen könnte. Bisher hat mir aber irgendwie der Nerv gefehlt und mich damit etwas länger zu beschäftigen. Bis heute. Seit einigen Stunden (was ich hauptsächlich der relativ dünnen Bandbreite meines Internetanschlusses und dem Lesen der Dokumentation zu verdanken habe), sitze ich jetzt schon davor und langsam stimmt alles. Gerade ist OpenOffice an der Reihe. Ich brauche einen dickere Leitung. Bekomme ich aber leider nicht. Bei 3 Mbit ist hier Schicht im Schacht. Naja so manch einer hat es noch schlechter. Ähm wo war ich? Ach ja... Am besten fange ich mal vom Anfang an an.
"Arch Linux" vollständig lesen
Sonntag, 4. April 2010
Hauptsächlich verwende ich ja Mandriva als Betriebssystem. Ab und zu kommt es allerdings vor, dass ich auch mal Windows 7 booten muss. Zum Beispiel zum Zocken. Das geht unter Windows einfach besser.
Bei einem Neustart muss ich dann allerdings immer den gewünschten Eintrag in Grub auswählen. Eigentlich kein Ding, aber es nervt doch irgendwie. Gerade wenn man öfters mal Windows starten muss. Vor einiger Zeit bin ich auf "Rebootin" gestoßen. Damit kann unter Mandriva (und vermutlich jeder anderen Linuxdistribution) Grub mitteilen, welchen Eintrag aus der menu.lst gestartet werden soll.
Mit rebootin -l kann man sich die Einträge aus der menu.lst anzeigen lassen. Bei mir wird zum Beispiel folgendes angezeigt:
linux
linux-nonfb
failsafe
windows
Mittels rebootin windows wird Mandriva heruntergefahren und Windows automatisch gestartet. So lassen sich recht einfach kleine Scripte anlegen, mit denen man die gewünschten Einträge booten kann.
Ich würde das jetzt nicht als "must have" einordnen, aber in manchen Situationen ist das doch irgendwie recht angenehm.
Rebootin ist übrigens Bestandteil des Paketes "bootloader-utils". Zumindest unter Mandriva.
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Dropbox ist ja eigentlich eine schöne Sache, um von unterschiedlichen Lokalitäten (nein damit sind keine Kneipen gemeint) auf diverse Daten zuzugreifen. Oder um einfach gewisse Daten außerhalb des Rechners zu sichern. Da aber die Verschlüsselung auf der Seite des Anbieters läuft, bin ich mit solchen Diensten immer sehr vorsichtig. Man kann auch sagen leicht paranoid. Der Einsatz eines TrueCrypt-Containers wäre zwar kein Problem, aber oft wird dann bei einer Aktualisierung immer die gesamte Datei neu hochgeladen und nicht nur die Änderungen. Das kann bei einer geringen Uploadgeschwindigkeit und 2 GB schon mal etwas dauern. Laut dem Dropbox-Client sind es bei mir noch 8 Stunden (weshalb ich das ganze lieber auf morgen verschoben habe. Bin heute Abend ja nicht daheim und deswegen ist der Rechner aus).
Soeben habe ich aber die Lösung gefunden. Caschy beschreibt in seinem Blog eigentlich sehr gut, wie man das Problem bei der Aktualisierung der Containerdatei umgehen kann. Im Grunde ist es eigentlich ganz einfach. Nur muss man es halt erst einmal wissen. Aber lest selbst.
Bei der Linuxversion nennt sich der Punkt im übrigen "Preserve modification time of file containers".
Ich werde das ganze morgen mal etwas genauer testen. Zum Hochladen eines 2 GB Containers fehlt mir heute die Zeit. Und auf einen kleineren Container habe ich keine Lust.
Donnerstag, 12. November 2009
So liebe Kinder, seit schön ruhig, der Onkel holycore hat euch etwas zu erzählen...
Seit Jahren verwende ich als Hauptbetriebsystem Linux und als Zweitsystem Windows. Unter Windows habe ich schon vor ewigen Zeiten den Editor meiner Träume gefunden. UltraEdit. Für mich einfach die eierlegende Wollmilchsau neben Notepad++, mit der ich am besten zurecht komme. Unter Linux hingegen wechsle ich die Editoren wie andere ihre Unterwäsche. Vim, kate, jedit, und viele andere. Vom Funktionsumfang sind zwar alle mächtig, aber wirklich warm werde ich mit keinem. Kaum ist dann Windows gebootet und UltraEdit gestartet stimmt einfach alles. Der Funktionsumfang und das Gefühl. Ab und zu habe ich dann immer mal ins offizielle Forum des Herstellers geschaut, ob sich in Sachen Linuxversion etwas tut. Vor circa einem Jahr habe ich es aufgegeben und das Thema "Linuxversion von UltraEdit" so gut wie abgehakt.
Was hat das ganze nun aber mit Weihnachten zu tun? Das ist eigentlich ganz einfach erklärt. Ich habe heute, wie eigentlich jeden Tag, pro-linux.de aufgerufen. Dann hat mich fast der Schlag getroffen als ich dort die Überschrift "UltraEdit für Linux verfügbar" gelesen habe. Und laut dem Bericht soll der Funktionsumfang auch noch identisch mit dem der aktuellen Windowsversion sein. Halleluja, Jingle Bells und Stille Nacht. Es muss Weihnachten sein. Der Tag ist gerettet und das Editor-Hopping dürfte somit auch ein Ende haben.
Als ich das Ganze etwas verdaut habe, habe ich gleich mal ultraedit.com aufgerufen, um mich über die Kosten zu informieren. 49,95 $. Nicht gerade wenig. Aber lieber um ein paar Euro ärmer als mich noch weiter von Linuxeditor zu Linuxeditor zu hangeln. Aber was sehen meine entzündeten Augen? Es gibt auch ein Paket, bestehend aus der Linux- und der Windowsversion für 79.95 $. Da meine UltraEdit-Version unter Windows nun auch nicht mehr die neueste ist, hört sich das ja eigentlich nicht schlecht an. Also gut, dann eben das Bundle. Das Ganze hat nur einen Haken. Einen gewaltigen. Bezahlen kann man eigentlich nur mit Kreditkarte. Und so etwas habe ich nicht. Es muss doch auch Händler in Deutschland geben, die das Bundle verkaufen. Mehrere Versuche später bin ich genervt. Entweder wird nur die Linuxversion oder die Linuxversion mit der (kommenden) Mac-Version angeboten. Tja Mac-OS habe ich auch nicht. Also hurtig ein paar Emails an die deutschen Händler geschrieben, ob man über sie auch das gewünschte Paket bestellen kann. Auf die Antworten bin ich mal gespannt. Derweilen installiere ich mir mal die Testversion. Die läuft ja 30 Tage. Bis dahin sollte ich mehr wissen.
Mittwoch, 4. November 2009
Wie bereits geschrieben, habe ich mich ja erfolgreich als "Early Seeder" anmelden können. Was soll ich sagen? Beim Unternehmen Mandriva ist vermutlich mal wieder das Chaos ausgebrochen. Über die Torrents für die "Early Seeders" wurde ich schon mal nicht informiert. Da bin ich allerdings nicht alleine. Zudem wurde zeitgleich damit begonnen, die FTP-Server, die ja eigentlich durch die Verteilung per Bittorrent entlastet werden sollen, mit den Isos bestücken. Somit hat auch dieses mal das "Early Seeder Programm" nicht gerade viel Sinn gemacht. Zumindest nicht so viel, wie wenn mehr Zeit gewesen wäre. Ich vermute einfach mal, dass die Iso-Dateien erst in letzter Minute fertig wurden und man das Veröffentlichungsdatum so gut wie möglich einhalten wollte.
Naja was solls. Die 64Bit-Version von Mandriva Free liegt auf meiner Platte und wurde gestern auch schon installiert. Jetzt seede ich die Iso-Datei eben ganz normal. Über das Unternehmen Mandriva kann man denken was man will, aber die Distribution ist auch dieses mal wieder sehr gut gelungen. Somit ist und bleibt Mandriva Linux für mich die beste Distribution.
Gegen den Root-Exploit für Linux, dem heute x Arktikel gewidmet wurden, ist die aktuelle Mandriva-Version scheinbar von Haus aus immun, da mmap_min_addr auf 4096 und nicht auf 0 steht. Ich sag's ja. Mandriva rockt.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Endlich hat es mal geklappt. Heute konnte ich mich bei Mandriva als sogenannter "Early Seeder" registrieren. Sprich ich mir werden die Iso-Dateien der Free-Version (Powerpack-Abo habe ich keines) schon vor der offziellen Freigabe zur Verfügung stellt. Dafür verteile ich dann mit anderen "Early Seeders" das ganze per Bittorrent, so das nach Freigabe der Isos für jeden bereits viele Seeder vorhanden sind und die Downloadgeschwindigkeit nicht komplett im Keller ist. Wer sich ebenfalls als "Early Seeder" registrieren will, kann dies unter https://my.mandriva.com/earlyseeders tun. Ein Benutzerkonto bei Mandriva, welches kostenlos ist, ist allerdings Voraussetzung. Dies kann man unter https://my.mandriva.com/ anlegen.
Sonntag, 25. Oktober 2009
Ich habe es mal wieder gewagt. Den Versuch Onlinebanking nicht mehr unter Windows sondern unter Linux zu tätigen.
Auslöser war im Grunde genommen der Wechsel auf Windows 7. Für meinen bisherigen Kartenleser aus dem Hause Kobil gibt es im Moment leider nur Treiber im Betastadium, mit denen es auf meinem Hauptrechner ziemliche Probleme gab. Vielleicht hatte auch "nur" VR-Networld so seine Probleme mit dem Treiber. Auf jeden Fall hat es nicht wirklich zufriedenstellend funktioniert. Da der vorhandene Kartenleser unter Linux auch nicht gerade bequem zu installieren ist und ich keine Zeit habe auf stabile Treiber zu warten, habe ich mich spontan entschlossen mir das Bundle, bestehend aus Moneyplex 2009 für Linux und den Kartenleser ReinertSCT Cyberjack e-com zu kaufen. Gut das war mit knapp 120 Euro mal wieder nicht gerade billig, aber "Geiz ist geil" sollte man gerade bei solch einem Thema lieber vergessen. Mitten in der Nacht bei matrica bestellt, und bereits am nächsten Tag vor 12 Uhr verschickt. Die haben scheinbar auf meine Bestellung gewartet.
Als dann am nächsten Tag die Bestellung bei mir aufschlug, wollte ich das Ganze gleich Abends installieren. Als mir plötzlich aufgefallen ist, dass ich ja meine Datensicherung von VR-Networld nicht einfach so importieren kann. Klasse... Nach einer Installations- und Updateorgie (hatte nur eine Uraltversion hier herumliegen) auf einem Testsystem mit XP konnte ich endlich die Datensicherung einspielen und als CSV-Dateien exportieren. Tja wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht.
So nun aber...
Naja was soll ich sagen. Es gibt bei ReinerSCT zwar fertige Pakete für meine Distribution (Mandriva), aber leider nur für die Version 2007. Aktuell ist 2009.1 und die 2010 steht auch schon fast vor der Tür. Ok Mandriva ist in Deutschland ja nicht so verbreitet. Dann ist eben mal wieder Marke Eigenbau mit den Sourcen angesagt. Mir schwant schon mal schlimmes... So ähnlich hat es beim Kartenleser von Kobil auch angefangen. Also los. Sourcen heruntergeladen und nach /opt entpackt. Das hat immerhin schon mal geklappt. Dadurch ermutigt schnell eine ./configure ausgeführt. Wusste ich es doch... Es fehlen Pakete. Naja die Ausgabe von ./configure war wenigstens aufschlussreich, so dass ich mit urpm schnell alles nötige nachinstallieren konnte. Keine Minute später also ./configure Teil 2. Geht doch. Als nächstes make. Keine Fehler. Ich bin kurz davor den Champagner zu öffnen. Als nächstes noch ein make install mit Rootrechten ausgeführt. Der Champagnerkorken knallt, trifft aber Gott sei dank niemanden.
Als nächstes also Moneyplex. CD gemountet, Shellskript ausgeführt, der Anleitung gefolgt, fertig. Lässt man mal die Geschichte VR-Networld und der Datensicherung außer acht, hat das ganze keine 10 Minuten gedauert. Geht doch. Gut dann starten wir das Programm einfach mal. Der Kartenleser lässt sich nachdem ich die korrekte CTAPI ausgewählt habe, sofort ansprechen. Die Einrichtung der Bankverbindung und der Konten klappt auch ohne Probleme. Der Datenexport aus VR-Networld wird auch ohne murren geschluckt. Das kann eigentlich nur ein ganz dickes Ende bedeuten (nein ich bin kein Pesimist. Nur Realist mit jahrelanger Erfahrung)... Dann aktualisieren wir mal das Programm und die Konten. Nichts. Rein gar nichts ist schief gegangen. Kurz gesagt, es funktioniert alles.
Einen Minuspunkt gibt es bei der Geschichte aber dennoch. Die Optik von Moneyplex ist ziemlich gewöhnungsbedürftig. Aber wenigstens funktioniert es. Und ich habe auch schon mit schlimmeren Programmen gearbeitet. Von daher ist im Moment alles im grünen Bereich.
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